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Informacje szczegółowe o książce

Landwirtschaft und Naturschutz - ISBN 9783527336807

Landwirtschaft und Naturschutz

ISBN 9783527336807

Autor: Wolfgang Haber

Wydawca: Wiley

Dostępność: 3-6 tygodni

Cena: 290,85 zł

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ISBN13:      

9783527336807

ISBN10:      

352733680X

Autor:      

Wolfgang Haber

Oprawa:      

Paperback

Rok Wydania:      

2014-04-02

Ilość stron:      

308

Wymiary:      

240x171

Tematy:      

PS

Professor Wolfgang Haber ist Vorkämpfer und seit vierJahrzehnten wichtigster Exponent des Natur– und Landschaftsschutzesin Deutschland. In dieser umfassenden und aktuellen Übersichtsetzt er sich kritisch mit der Wechselbeziehung zwischenlandwirtschaftlicher Nutzung und dem Schutz von ländlichenLebensräumen auseinander.

Getreu seinem Credo, dass es eine nicht umweltbelastendeLandwirtschaft nicht geben kann, entwirft Haber das Leitbild einermultifunktionalen Landwirtschaft mit einer differenziertenBoden– und Landnutzung, die den Zielen der Erzeugung hochwertigerund sicherer Nahrung ebenso verpflichtet ist wie der Erhaltung derländlichen Kulturlandschaft und ihrer vielfältigenBiotope. In einem Spannungsbogen vom Beginn der Landwirtschaft imNeolithikum bis hin zur heutigen staatlich gelenkten Agrarindustriezeichnet er Entwicklungen und Prozesse nach, die unsereheutige
Kulturlandschaft geformt haben und analysiert deren Einfluss aufNachhaltigkeit der Landnutzung, biologische Vielfalt undLeistungsfähigkeit der Ökosysteme von Ackerland,Grünland und Sonderkulturen wie Obst– und Weinbau.

Zahlreiche Fallbeispiele aus Deutschland, Österreich und derSchweiz sowie eine Vielzahl von aktuellen Daten runden das Werk abund liefern wertvolles Material für eine sachlicheAuseinandersetzung mit einem Thema, welches völlig zu Rechtimmer stärker in den öffentlichen Diskurs Eingang findet.

1 Einführung: Aufgaben und Auswirkungen der Landwirtschaft1

2 Landwirtschaft im Zusammenhang der Menschheits– undGesellschaftsentwicklung 3

2.1 Eine neue Art der Nahrungsversorgung 3

2.2 Eine neuer Umgang mit der Natur und ein neuerMensch 4

2.3 Eine revolutionäre Veränderung in der Menschheit7

2.4 Land– und Stadtkultur Ergänzung und Entfremdung8

3 Die vor– und frühgeschichtliche LandwirtschaftMitteleuropas Entstehung von Landnutzungstraditionen11

3.1 Definition der Landwirtschaft 11

3.2 Die Anfänge landwirtschaftlicher Nutzung in derJungsteinzeit 11

3.2.1 Erzeugung pflanzlicher Nahrungsmittel 12

3.2.1.1 Vom Pflanzenbau zum Ackerbau und seine Folgen12

3.2.1.2 Ackerbauerträge und ihre Sicherung 15

3.2.2 Erzeugung von Nahrungsmitteln tierischer Herkunft 17

3.2.2.1 Viehhaltung und Futterversorgung 17

3.2.2.2 Naturweide, Stallhaltung und Düngergewinnung 19

3.3 Die Entstehung der Kulturlandschaft und ihrer Bestandteile20

3.4 Von der Jungsteinzeit in das Metallzeitalter (Bronze– undEisenzeit) 21

3.4.1 Neuerungen in Tierhaltung, Pflanzenbau undProduktverwendung 22

3.4.2 Bodenbearbeitung mit Pflügen 24

3.4.3 Landwirtschaftliche Nutzung auf Extremstandorten 25

3.4.3.1 Landwirtschaft an den Meeresküsten 25

3.4.3.2 Landwirtschaft und Bergbau im Hochgebirge 26

3.5 Landnutzung in der Römerzeit 28

4 Entwicklung der Landwirtschaft vom Mittelalter bis zum 18.Jahrhundert: Entstehung der Landschaft und derGrundlagen des Naturschutzes 31

4.1 Landwirtschaft unter staatlichem Einfluss 31

4.2 Der Bauernstand zwischen Freiheit und Frondienst 32

4.3 Wachsende Ansprüche an die Landwirtschaft 33

4.3.1 Ausweitung der Landnutzungs– und Siedlungsflächen33

4.3.2 Fortschritte und Mängel im Acker– und Pflanzenbau36

4.3.3 Auswirkungen auf Gewässer und Wasserhaushalt 39

4.3.4 Weiterentwicklung der Viehhaltung 41

4.4 Das Erscheinungsbild der landwirtschaftlich genutztenGebiete die Landschaft 44

4.5 Festigung und Sicherung der Landwirtschaft derMeeresküsten und Hochgebirge 47

4.5.1 Deichbau und Neulandgewinnung an der Nordseeküste47

4.5.2 Weiterentwicklung der alpinen Landwirtschaft 47

4.6 Rückschläge und Niedergang seit dem Mittelalter50

4.6.1 Klimaungunst, Seuchen und Kriege 50

4.6.2 Die tieferen Ursachen des Niedergangs und seine positivenFolgen: Ressourcenerschöpfung bedingt Vielfaltsteigerung52

5 Ende und Umbruch der vormodernen Landwirtschaft 59

5.1 Notwendigkeit einer Landnutzungsreform 59

5.2 Erste Schritte: Ackerfutterbau und Humuswirtschaft 60

5.3 Erweiterung und Neuordnung der landwirtschaftlichenNutzflächen 61

5.3.1 Urbarmachungen, Meliorationen, Umlegungen 62

5.3.2 Die Markenteilung und ihre Folgen 63

5.3.3 Landeskultur und Landschaftskultur (Exkurs) 64

5.4 Das Ende der Agrargesellschaft 67

5.4.1 Umstellung der Energieversorgung auf fossile Träger Verlust des ländlichen Energiemonopols 67

5.4.2 Das Zurückbleiben der Landwirtschaft hinter derallgemeinen Entwicklung 68

6 Modernisierung der Landwirtschaft und Erwachen desNaturschutzes 71

6.1 Von der organischen zur mineralischen Düngung 71

6.2 Weiterentwicklung der Landeskultur, Neuerungen in derAgrarstruktur 72

6.3 Sicherung der Nahrungsversorgung und ihrelandwirtschaftliche Problematik 73

6.4 Ländliche Idylle als Ergebnis bäuerlichenBeharrens 74

6.5 Das Erwachen von Heimat– und Naturschutz 75

6.6 Enklaven für die Natur 78

6.7 Im Strudel von Kriegen und Ideologien 79

7 Die moderne Landwirtschaft im Konflikt mit der Natur83

7.1 Landwirtschaft in der DDR 83

7.2 Die landwirtschaftliche Modernisierung in der BundesrepublikDeutschland 85

7.2.1 Landwirtschaftliche Intensivierung: Spezialisierung,Entmischung und Homogenisierung 86

7.2.2 Intensivierung und Flurbereinigung im Acker– undPflanzenbau 89

7.2.3 Rückgang und Homogenisierung des Grünlands93

7.2.4 Rückgang der Bauern und Landarbeiter, Wandlungen derBauernhöfe und der Kulturlandschaft 99

7.3 Das Bewusstwerden landwirtschaftlicher Umweltbelastung105

7.3.1 Landschaftspflege, Naturparke und StummerFrühling 105

7.3.2 Verstärkter Naturschutz aber mitPrivilegierung der Landwirtschaft: eine vertane Chance 107

7.3.3 Die landwirtschaftlich verursachte Schädigung vonNatur und Umwelt 111

7.3.4 Die Ausnahme: Ökologischer Landbau 113

7.4 Ansehensverlust der Landwirtschaft und Scheitern derNachkriegs–Agrarpolitik 115

7.5 Der Übergang zur Agrarumweltpolitik 118

7.6 Stärkung von Naturschutzpolitik und Naturschutzrecht119

8 Die agrarpolitische Wende zum Vorteil der Natur?123

8.1 Neue politische Einflussgrößen: NachhaltigeEntwicklung, Biologische Vielfalt und Ökosystemleistungen123

8.1.1 Das Prinzip der Nachhaltigen Entwicklung 123

8.1.2 Biologische Vielfalt 128

8.1.3 Ökosystemleistungen 133

8.2 Multifunktionale Landwirtschaft als neue (alte) Idee 135

8.3 Agrarumweltpolitik und Naturschutzpolitik: GleicheAdressaten, verschiedene Konzeptionen 138

8.3.1 Die reformierte Agrarpolitik und ihre Umsetzung 141

8.3.1.1 Zur Handhabung der 1. Säule Cross–Compliance und Modulation 143

8.3.1.2 Gute fachliche Praxis, Sonderleistungen und ihreBezahlung 148

8.3.1.3 Agrarpolitik für den ländlichen Raum die 2. Säule der EU–Förderung 154

8.3.1.4 Naturschutzverständnis und –beratung derLandwirtschaft 158

8.3.1.4.1 Unterschätzte Hürden, ungenaueBegrifflichkeiten 159

8.3.1.4.2 Arbeitsaufwand und betriebliche Abläufe 160

8.3.1.4.3 Psychologische Gesichtspunkte 160

8.3.1.4.4 Mitsprache und Partizipation 162

8.3.1.4.5 Ausblick 163

8.4 Beiträge verknüpfter Agrar– undNaturschutzforschung 164

8.5 Naturschutz: Erfahrungen und Erwartungen in derlandwirtschaftlichen Praxis 166

8.5.1 Ackerwildkräuter und Ackerfauna 168

8.5.2 Biologische Vielfalt und Bewirtschaftung der Wiesen undWeiden 174

8.5.2.1 Nutzungs– und Schutzvielfalt, Prioritätenfragen176

8.5.2.2 Beispiele naturschutzorientierter Grünlandnutzung177

8.5.2.3 Ökonomische Aspekte 180

8.5.2.4 Grünland der Alpen 184

8.5.2.5 Grünlandbrachen und ihre Behandlung 188

8.5.2.6 Nutzungsalternativen zur Grünlanderhaltung 188

8.5.2.7 Schlussbetrachtung zum Grünland 189

9 Vorschriften, Strategien und Wunschbilder des Naturschutzes191

9.1 Integration und Segregation (Separierung) 191

9.1.1 Allgemeines zu den Begriffen 191

9.1.2 Anteil der Naturschutzflächen im Agrarland 194

9.2 Flächenstilllegung 196

9.3 Intensivierung und Extensivierung Naturschutz undlandwirtschaftliche Produktionsverfahren 197

9.3.1 Zu den Begriffen 197

9.3.2 Erwartete Wirkungen in Theorie und Praxis 198

9.3.3 Extensivierung und ökologischer Landbau 200

9.3.4 Ökonomische Auswirkungen allgemeiner Extensivierung202

9.3.5 Extensivierung und Naturschutzflächenbedarf 203

9.3.6 Zusätzliche vom Umwelt– und Naturschutzausgelöste Intensivierungen 206

9.4 Biotopverbund und Natura 2000 212

9.5 Prozessschutz und Wildnis 218

9.6 Naturschutzvorbehalte gegen Ökonomie und Technik220

9.6.1 Ökonomisches Denken 221

9.6.2 Technikfeindlichkeit 222

9.7 Zur Erfüllbarkeit von Naturschutzerwartungen imAgrarland 226

10 Grundsätzliche Betrachtungen zum Verhältnis vonLandwirtschaft und Naturschutz 229

10.1 Wachsender Rechtfertigungsdruck und Finanzierungsproblemefür Naturschutz 229

10.2 Uneindeutige Naturschutzziele eindeutige Ziele derLandwirtschaft 231

10.3 Unzureichende Kenntnisse über moderne Landwirtschaft233

10.4 Zur Stellung der Landwirtschaft innerhalb derVolkswirtschaft 234

10.5 Zur Existenzsicherung der Landwirtschaft 236

10.6 Finanzielle Grundlagen bäuerlicher Existenz Innen– und Außensicht 239

10.7 Landwirtschaft zwischen gesellschaftlichen Wünschenund Widersprüchen 241

11 Eine Kompromiss–Strategie: Differenzierte agrarischeLandnutzung mit flexibler Naturschutzintegration 245

11.1 Grundgedanken differenzierter Landnutzung 246

11.2 Grundregeln, Inhalte und Umsetzungshinweise zurdifferenzierten Landnutzung 247

11.3 Wissenschaftlich–fachliche Zustimmung zum DLN–Konzept250

11.4 Geringe oder zögerliche Beachtung seitens Naturschutz–und Landwirtschaftspolitik 252

11.5 Chancen differenzierter Landnutzung 254

12 Schlussbetrachtung 257

13 Literatur 259



Wolfgang Haber hatte von 1966 bis 1993 den Lehrstuhlfür Landschaftsökologie der Technischen UniversitätMünchen in Freising–Weihenstephan inne. Als einer der erstenLehrstuhlinhaber dieser Fachrichtung hat Professor Haber wie keinanderer die wissenschaftliche Forschung im Umwelt– und Naturschutzin Deutschland vorangetrieben. Für seine wissenschaftlichenLeistungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter dasBundesverdienstkreuz 1. Klasse, den Maximiliansorden und im Jahre1993 als Erster den hoch dotierten
Deutschen Umweltpreis. Neben vielen weiteren Ämtern war er von1979 bis 1990 Präsident der Gesellschaft fürÖkologie und von 1990 bis 1996 Präsident derInternational Association of Ecology (Intecol). Er ist seit 1980Mitglied des Deutschen Rates für Landespflege und war von 1991bis 2003 auch dessen Sprecher.

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